Diskussionen mit Mozzarella di Bufala
Studienprojekt Regie von Veronika & Anton Artibilov(a)
Haben Sie schon einmal so oft in den Kühlschrank geschaut, dass Sie das Gefühl hatten, die Mozzarella di Bufala beobachtet sie? Nein, das würde sie niemals tun. In "Diskussionen mit Mozzarella di Bufala" begegnen wir Figuren, die eine feste Oberfläche zu haben scheinen, die zu wissen scheinen, wer sie sind und wo sich ihr Platz in der Gesellschaft befindet. Doch eine unvorsichtige Abbiegung im Alltag konfrontiert sie mit ihrem flüssigen Kern. Wir begegnen Carla, die ihren Job verloren hat, und ihrem Freund, der einen enormen sozialen Aufstieg erlebt, wir begegnen einem Wasserbüffel, der sich für den Posten des Bürgermeisters bewirbt, wir begegnen einer 190 Jährigen, die nur noch eine Woche zu leben hat, wir begegnen einem Teenager, der den Mozzarellabetrieb seiner Familie übernehmen will, aber an seinem Vater scheitert, der nicht an seine Fähigkeiten glaubt, und wir begegnen Mozzarella di Bufala, die bescheiden in der Ecke steht und sich ihren Teil denkt.
Eine einstündige Sketch-Meditation über Familie, Sehnsucht und weichen, weißen Käse.