Der einsame Westen
von Martin McDonagh
Coleman und Valene Connor sind zwei erwachsene Brüder, die soeben ihren Vater beerdigt haben. Diesem wurde von Coleman in Gesicht geschossen, ein Unfall natürlich. Die beiden machen weiter wie bisher; betrinken, betrügen und schlagen sich, dazwischen ärgern sie den traurigen Priester Welsh. Der ist regelmäßig zu Besuch, offenbar um die beiden wieder auf den rechten Weg von Vergebung und Sanftheit zu führen, eigentlich um ihnen den Korn wegzusaufen - und sich selbst Gott und die eigene Gemeinde schön. Die junge Girleen verkauft den Fusel, der die Spirale aus Hass, Liebe und Gewalt immer weiter hinabtreibt an Selbstmorden, Mikrowellen und Heiligenfiguren vorbei hin zu dem Beichten von Sünden, die keiner Vergeben kann.
Eine Komödie über die Liebe, Vergebung, Chips, Gewalt und natürlich der Frage ob es sich überhaupt Lohnt um Vergebung zu kämpfen.
Valene Connor: Titus Schumacher
Coleman Connor: Gero Schramer
Girleen: Lara Durtschi
Pater Welsh: Can Braastad-Tiffon
Regie: Simon Sladeck
Bühnenbild und Produktion: Romy Müller
Dauer: ca. 1 Std., 45 Min.
Sprache: Deutsch