Heterotopia ist eine Meditation über das Wesen der Übersetzung und die Vergeblichkeit, die dieses Unterfangen stets begleitet. Das Stück entfaltet sich in zwei obskuren Topografien unformulierten Begehrens. Die eine ist ein lärmendes, übernatürliches Oratorium, das in unbegreiflichen aber doch verständlichen Sprachen aufgeführt wird. Es dient als Begleitorchester für die andere: eine merkwürdige Ansammlung lauschender Gestalten, deren Versuche, die verwirrende Musik zu begreifen, auf noch befremdlichere Handlungen hinauslaufen.
Die Uraufführung fand am 25. Oktober 2006 am Schauspielhaus Zürich statt.
MUSIK Thom Willems
SOUNDDESIGN Dietrich Krüger, Niels Lanz
KOSTÜME Dorothee Merg
DRAMATURGIE Freya Vass-Rhee
SPIELDAUER 1 Std. 20 Min.
AUFFÜHRUNGEN IM FRANKFURT LAB
Donnerstag, 22. März 2012, 20 Uhr
Freitag, 23. März 2012, 20 Uhr
Samstag, 24. März 2012, 20 Uhr
Sonntag, 25. März 2012, 20 Uh