Zweiteiliges szenisches Konzert der Stipendiaten der Internationalen Ensemble Modern Akademie (IEMA) in Zusammenarbeit mit dem Institut für Angewandte Theaterwissenschaft der JLU Gießen und der Musikhochschule Stuttgart.
Teil 1 umfasst Arnold Schönbergs „Pierrot lunaire op. 21“ (© Universal Edition AG Wien) aus dem Jahre 1912 in einer szenischen Inszenierung. Der 2te Teil stellt eine Reflexion des Themas dar und stellt Schönbergs Musik aktuelle Kompositionen und Improvisationen gegenüber. Der inszenatorische Fokus beider Teile liegt auf der Verbindung von Licht und Musik. Als gleichwertige Medien werden beide Elemente miteinander in Beziehung gesetzt. Aus Licht wird Musik, aus Musik wird Licht, beide Elemente geben sich wechselseitig Impulse. Analog zur Schönbergs Partitur für 5 Musiker und 1 Sprechstimme wurde eine Partitur für 1 Lichttechniker und 21 Glühbirnen erstellt, die das musikalische Material Schönbergs transferiert, ergänzt und erweitert. Dieses Setting wird um 1 Performer ergänzt, der die beiden unterschiedlichen Elemente zusammenführt. Der 2te Teil greift diesen Ansatz auf und entwickelt ihn, sowohl über die Kompositionen von Gordon Kampe, Ying Wang und Gerald Golka, als auch über Improvisationen des Ensembles, entsprechend weiter.
Konzept / Dramaturgie / Licht: Bernhard Greif (ATW)
Konzept / Regie: Recha la Dous (ATW)
Gesang: Gabriele Lesch (IEMA/HfMDK), Mirella Hagen (IEMA/HfMDK),
Performer: Matthias Klimkait
Musikalische Leitung: Susanne Blumenthal
Klangregie: Gerald Golka
AUFFÜHRUNGEN:
22.09.2010 THEATER RÜSSELSHEIM
01.10.2010 ZKM KARLSRUHE
05.10.2010 MUSIKHOCHSCHULE STUTTGART
Foto: Malte Schulz
pierrot lumiére
Proben im Frankfurt LAB
Szenisches Konzert des IEMA-Stipendiatenjahrgangs 2009/2010