Meist wird die Liebe als eine unwiderstehliche Macht beschrieben, die sich unserer Kontrolle entzieht. Am 15.12.10 untersucht Eva Illouz in ihrem Vortrag wie sich die romantische Praxis der Liebe vom 19. zum 20. Jahrhundert gewandelt hat. Sie stellt die Behauptung auf, dass in der modernen Liebe auch ökonomische Gesichtspunkte eine tragende Rolle spielen. Illouz lehrt als Professorin für Soziologie und Anthropologie an der Hebräischen Universität Jerusalem.Ein Vortrag in englischer Sprache und deutscher Übersetzung / Eintritt frei
zentralbibliothek frankfurt, hasengasse 4, 60311 frankfurt am mainà jour – Vortragsreihe zu den Frankfurter Positionen
Die gesellschaftstheoretischen Dimensionen des Themas Gemeinsam im Niemandsland – Über die Zukunft sozialen Handelns sind auch Gegenstand der Vortragsreihe »à jour«, die das Institut für Sozialforschung (IfS) und die BHF-BANK-Stiftung im Juni 2010 zur inhaltlichen Vorbereitung der Frankfurter Positionen 2011 gestartet haben.
Auf die mit prominenten Referenten besetzte Reihe folgt Anfang 2011 während der Frankfurter Positionen ein mehrtägiges Symposium, das sich an die breite Öffentlichkeit richtet.
Foto: "à jour" Veranstaltungsgrafik
The Great Transformation of Love
15.12.2010 in der Zentralbibliothek
Vortrag von Prof. Dr. Eva Illouz, Hebrew University Jerusalem,
Teil 6 der Vortragsreihe "à jour"