MINIATUREN: SONS SANS SENS | meaningless sounds
Foto: Lea Letzl

MINIATUREN: SONS SANS SENS | meaningless sounds

27.04.2015

ein szenischer Zwischenbericht von Lea Letzel, Stipendiatin HTA Postgraduiertenprogramm im Rahmen der Reihe MINIATUREN

Der Stand der Dinge - Zwischenbericht

Die Strukturen von Webstuhl und Gewebe sind in der Notation miteinander verbunden. Ähnlich wie die Notenschrift dem Musiker den Verlauf einer Melodie vermittelt, lässt sich über die Webpartitur bereits das zukünftige Werkstück ablesen. Besonders auffallend ist dabei nicht nur die visuelle Ähnlichkeit der vertikal verlaufenden Kettfäden zu Notenlinien, sondern ebenso das musikalische Vokabular innerhalb der beiden Notationssysteme: Die Weber sprechen von einer Partitur und dem Webstuhl als Instrument.
1677gibt Marx Ziegler das Weber Kunst und Bild Buch heraus, das zwischen 1708 und 1736 von Nathanael Lumscher als Neu Eingerichtetes Weber Kunst und  Bild Buch erweitert wird und als das erste Musterbuch, Muster von Geweben archiviert und reproduzierbar macht.

Diese frühen Webereinotationen bildeten und bilden die Grundlage für eine Reihe von Konzerten, die in Zusammenarbeit mit den Musikern Sabine Akiko Ahrendt, Georg Conrad, Dominik Susteck und Dirk Rothbrust erarbeitet wurden und die teilweise schon stattgefunden haben und teilweise noch anstehen und u.a. über das Alumni-Stipendium „Künstlerisches Forschen“ der Hessischen Theaterakademie, den deutschen Musikrat und das Netzwerk ON- Neue Musik Köln gefördert wurden und werden.

Eine Veranstaltung der Hessischen Theaterakademie

 

 

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