Ausschreibung Residenzprogramm September 2017
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Ausschreibung Residenzprogramm September 2017

Das Frankfurt LAB ist ein Proben- und Aufführungshaus für experimentelle Arbeit in den Bereichen der szenischen Künste und der zeitgenössischen Musik. Es wird künstlerisch verantwortet von seinen Partnern Ensemble Modern, Dresden Frankfurt Dance Company, Hessische Theaterakademie, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst und dem Künstlerhaus Mousonturm.

Seit 2014 schreibt das Frankfurt LAB ein Residenzprogramm aus. Das Residenzprogramm wendet sich an Künstlerinnen und Künstler aus allen Sparten. Es bietet einen Monat Zeit für die Vorrecherche, Vorbereitung oder Weiterentwicklung von künstlerischen Arbeiten in einer der Probenhallen. Eine Residenz im Frankfurt LAB  bietet einen Probenraum, technisches Equipment nach Verfügbarkeit und eine grundständige technische Betreuung, sowie eine Materialkostenunterstützung nach Absprache und ein Stipendium von je 1000 Euro pro Person für maximal zwei Personen pro Residenz. Es können sich ebenso Gruppen mit höherer Personenzahl bewerben, das Geld des Stipendiums wird in diesem Fall zwischen den Teilnehmern aufgeteilt. In der Regel können zudem Fahrt- und Unterkunftskosten anteilig übernommen werden. Die Ausschreibung richtet sich an national und internationale Künstlerinnen und Künstler. Das Frankfurt LAB bietet am Ende der Residenz die Möglichkeit, Arbeitsergebnisse des Residenzprogramms im Rahmen der Frankfurt LAB Miniaturen zu präsentieren.

2017 werden insgesamt zwei Residenzen vergeben. Die ausgewählten ResidentInnen erhalten vom 01.09.2017 – 30.09.2017 einen Proberaum, davon, nach Absprache, bis zu zwei Wochen in der großen Halle des Frankfurt LAB. Nach Bedarf kann diese durch eine Abtrennung in zwei Studios mit jeweils ca. 250 qm umgewandelt werden. Im Rahmen der Residenz kann in den angebotenen Räumlichkeiten mindestens zwei Wochen und maximal vier Wochen lang vor Ort gearbeitet werden.

Das Residenzprogramm des Frankfurt LAB wird ermöglicht durch den Kulturfonds Frankfurt RheinMain, die BHF-Bank-Stiftung, die ALTANA Kulturstiftung, die Crespo Foundation, die Adolf und Louisa Haeuser Stiftung und die Stiftung Polytechnische Gesellschaft.

BEWERBUNG

Das Bewerbungsformular kann unter unter folgendem Link heruntergeladen werden:

Bewerbung PDF

 Im Bewerbungsformular werden die BewerberInnen um Angaben zum Projekt, zur Motivation der Bewerbung und um Videolinks zu jüngeren Arbeiten gebeten. Eine zusätzliche Projektbeschreibung kann als PDF, muss aber nicht, eingereicht werden. Wir bitten darum, die Bewerbung bis zum 10.06.2017 ausschließlich per Email an residencies(at)frankfurt-lab.de  einzureichen. Bewerbungen die nach dem 10.06.2017 eintreffen, werden nicht berücksichtigt.

Über die Bewerbungen entscheidet eine Jury aus jeweils einem Vertreter der Partnerinstitutionen des Frankfurt LAB.

Rückfragen und Bewerbung bitte per Email an: residencies(at)frankfurt-lab.de 

Die BewerberInnen werden bis zum Anfang Juli 2017 über die Entscheidung der Jury informiert.

Residenzphase 2017:

01.-30.09.2017

FRANKFURT LAB

Auf Initiative des Ensemble Modern, der Forsythe Company, heutige Dresden Frankfurt Dance Company, des Künstlerhauses Mousonturm, der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main und der Hessischen Theaterakademie wurde Ende 2009 der gemeinnützige Verein Frankfurt LAB – Das Musik-, Theater- und Tanzlabor der Moderne für Frankfurt RheinMain gegründet. Seither betreibt der Verein auf dem Gelände der Kommunikationsfabrik im Frankfurter Gallusviertel zwei Produktions- und Aufführungshallen von insgesamt 900 Quadratmetern Größe, die sich die fünf künstlerischen Partner teilen. Damit wurde ein idealer Proben- und Arbeitsort in Frankfurt geschaffen: Im Frankfurt LAB stehen den KünstlerInnen in den Produktions- und Aufführungshallen Raum und Zeit in einem unüblichen Maße zur Verfügung, um neue Werke und/oder neue Darbietungsformen im Laboratorium experimentell zu entwickeln und auszuprobieren. Das Frankfurt LAB bietet so Raum für Experimente, die sich sonst innerhalb der organisatorischen und räumlichen Zwängen von Theatern kaum verwirklichen lassen. Die künstlerischen Geschicke des Frankfurt LAB liegen in den Händen der fünf Partnerinstitutionen. Das Haus verfügt derzeit über drei feste Mitarbeiter, einen technischen Leiter, eine Projektleitung, eine Assistenz und einen FSJ Platz.

Die Produktionshalle, Halle 1, ist mit 652 m² die größere von zwei Hallen und mit einem Theaterbühnenboden und einem Riggsystem ausgestattet. Die Seitenwände der Produktionshalle sind hell gehalten, mit einem umlaufenden Stoffaushänger lässt sich die Halle in eine Blackbox verwandeln. Zur Ausstattung der Halle gehört weiterhin eine mobile Sitztribüne, die sich in verschiedenen Varianten, Größen und Aufteilungen errichten lässt. Zur technischen Grundausstattung der Halle gehört Videotechnik, eine Beleuchtungsanlage sowie eine Tonanlage.

Für das Residenzprogramm wird die Halle mit zusätzlichen Vorhängen in zwei unabhängige Studios von 250 und 350 qm geteilt. Beide Studios werden aus dem Technikbestand des LAB grundständig mit Licht und Tontechnik ausgestattet. Die große Halle steht vier Wochen zur Verfügung, weitere Räumlichkeiten auf dem Gelände werden ebenfalls zu Probenzwecken zu Verfügung gestellt. 

Die genaue Aufteilung und Vergabe der Räumlichkeiten lässt sich individuell und nach Anforderungen der jeweiligen ResidentInnen flexibel anpassen. 

Das Frankfurt LAB bietet darüber hinaus eine Küche, Garderoben und Duschen für die ResidentInnen. Den Künstlerinnen und Künstlern stehen über das feste Personal des Frankfurt LAB hinaus jeweils zwei Technikerschichten für eine Anpassung des technischen Setups zur Verfügung.


MINIATUREN

Im Rahmen des Formats MINIATUREN kann am Ende der Residenzphase die Recherchearbeit im Frankfurt LAB vorgestellt werden. Wir laden dazu ein, die Skizze einer Arbeit en miniature zu zeigen, als Bewegungsstudie, Vortrag, modellhaft verkleinerte Rauminstallation oder theatrale Versuchsanordnung. Die MINIATUR soll weniger eine finale Produktion vorstellen, sondern vielmehr den ResidentInnen ermöglichen, eine reflektierende Haltung gegenüber ihrem Recherchevorhaben einzunehmen.

KONTAKT: Frankfurt LAB / Schmidtstraße 12 / D-60326 Frankfurt am Main / Projektleitung: Alessia Neumann 

+49 (0)69 - 73 941 693 / info(at)frankfurt-lab.de / www.frankfurt-lab.de

Das Frankfurt LAB ist eine Initiative von: Ensemble Modern, Hessische Theaterakademie, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, Künstlerhaus Mousonturm und The Forsythe Company heute Dresden Frankfurt Dance Company. Das Frankfurt LAB wird ermöglicht durch die Förderung des Kulturfonds Frankfurt RheinMain, der BHF-BANK-Stiftung, der ALTANA Kulturstiftung, der Crespo Foundation, der Adolf- und Luisa Haeuser Stiftung für Kunst- und Kulturpflege und der Stiftung Polytechnische Gesellschaft.

IMPRESSUM: Frankfurt LAB – Das Musik-, Theater- und Tanzlabor der Moderne für Frankfurt RheinMain e. V. / Amtsgericht Frankfurt am Main; Vereinsregisternummer: 14319 / Vertretungsberechtigter Vorstand: Martina Lansky (Vors.), Prof. Heiner Goebbels (stellv. Vors.)

 

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