Ausschreibung Residenzprogramm
Foto: Walter Vorjohann
Residenzprogramm

Ausschreibung Residenzprogramm

Frankfurt LAB Residenzen 2014


DIE BEWERBUNGSPHASE FÜR DIE RESIDENZEN 2014 IST VORBEI.

THE TIMEFRAME FOR APPLICATIONS FOR THE RESIDENCIES 2014 IS OVER.


PLEASE SCROLL DOWN FOR THE ENGLISH VERSION


FRANKFURT LAB RESIDENZPROGRAMMDas Frankfurt LAB ist ein Proben- und Aufführungshaus für experimentelle Arbeit in den szenischen Künsten und der Musik mit zwei Theaterhallen. Es wird künstlerisch verantwortet von seinen Partnern Ensemble Modern, Forsythe Company, Hessische Theaterakademie, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst und dem Künstlerhaus Mousonturm.

Erstmals im Frühjahr 2014 schreibt das Frankfurt LAB ein Residenzprogramm aus. Das Residenzprogramm wendet sich an Künstlerinnen und Künstler aus allen Sparten. Es bietet einen Monat Zeit für die Vorrecherche, Vorbereitung oder Weiterentwicklung von künstlerischen Arbeiten in einer der Probenhallen. Eine Residenz im Frankfurt LAB  bietet eine Probenraum, technisches Equipment nach Verfügbarkeit und eine grundständige technische Betreuung, sowie eine Materialkostenunterstützung und ein Stipendium von je 700 Eur pro Person für maximal drei Personen pro Residenz. Nach Absprache können Unterkunftskosten anteilig übernommen werden. Das Frankfurt LAB bietet zudem die Möglichkeit, Arbeitsergebnisse des Residenzprogramms im Rahmen des neuen Formats Miniaturen vorzustellen.

2014 werden insgesamt vier Residenzen vergeben. Jeweils zwei Residenzen teilen sich unsere große Probenhalle, die durch eine Abtrennung in zwei Studios mit jeweils ca 250 qm umgewandelt wird. Im Foyer des Frankfurt LAB werden zudem Arbeitsplätze eingerichtet.

   
BEWERBUNG
Die Bewerbung sollte das künstlerische Vorhaben und die Fragestellung, an der im Frankfurt LAB gearbeitet werden soll, verdeutlichen (max. 3 Seiten). Wir bitten um ein Motivationsschreiben, das verständlich macht, warum am aktuellen Punkt des Laufbahn oder am augenblicklichen Entwicklungspunkt der Gruppe eine Residenz im Frankfurt LAB  sinnvoll erscheint (max 1 Seite). Der Bewerbung sollten zudem Lebensläufe der Beteiligten und eine Arbeitsprobe eines der letzten realisierten Projekte beigelegt werden. Alle Unterlagen müssen zusammen mit dem Bewerbungsformular (Download unter www.frankfurt-lab.de/aktuelles/detail/ausschreibung_residenzprogramm.html) elektronisch per Mail eingereicht werden und wir bitten darum, Videos und andere Mediendateien die nicht per Email gesendet werden können den Jurymitgliedern online verfügbar zu machen. Über die Bewerbungen entscheidet eine Jury aus jeweils einem Vertreter der Partner und einem/einer externen Expertin.

Bewerbungsschluss: 23. Februar 2014

Rückfragen und Bewerbung bitte per Email an: residencies@frankfurt-lab.de

Die BewerberInnen werden bis zum 15. März über die Entscheidung der Jury informiert.

Residenzphasen 2014:
08.04.-08.05.
06.08.-06.09.


FRANKFURT LABAuf Initiative des Ensemble Modern, der Forsythe Company, des Künstlerhauses Mousonturm, der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main und der Hessischen Theaterakademie wurde Ende 2009 der gemeinnützige Verein Frankfurt LAB – Das Musik-, Theater- und Tanzlabor der Moderne für Frankfurt RheinMain gegründet. Seither betreibt der Verein auf dem Gelände der Kommunikationsfabrik im Frankfurter Gallusviertel zwei Produktions- und Aufführungshallen von insgesamt 900 Quadratmetern Größe, die sich die fünf künstlerischen Partner teilen. Damit wurde ein idealer Proben- und Arbeitsort in Frankfurt geschaffen: Im Frankfurt LAB stehen den Künstlerinnen und Künstlern in den Produktions- und Aufführungshallen Raum und Zeit in einem unüblichen Maße zur Verfügung, um neue Werke und/oder neue Darbietungsformen im Laboratorium experimentell zu entwickeln und auszuprobieren. Das Frankfurt LAB bietet so Raum für Experimente, die sich innerhalb der organisatorischen und räumlichen Zwängen von Theatern kaum verwirklichen lassen. Die künstlerischen Geschicke des Frankfurt LAB liegen in den Händen der fünf Partnerinstitutionen beziehungsweise denen der jeweiligen Leiter. Das Haus verfügt über zwei feste Mitarbeiter, einen technischen Leiter und einen Projektleiter, und ab Herbst über einen FSJ Platz.

Die Produktionshalle, Halle 1, ist mit 652 m² die größere von zwei Hallen und mit einem Theaterbühnenboden und einem Riggsystem ausgestattet. Die Seitenwände der Produktionshalle sind hell gehalten, mit einem umlaufenden Stoffaushänger lässt sich die Halle in eine Blackbox verwandeln. Zur Ausstattung der Halle gehört weiterhin eine mobile Sitztribüne, die sich in verschiedenen Varianten, Größen und Aufteilungen errichten lässt. Zur technischen Grundausstattung der Halle gehört Videotechnik, eine Beleuchtungsanlage sowie eine Tonanlage.

Für das Residenzprogramm wird die Halle mit zusätzlichen Vorhängen in zwei unabhängige Studios von 250 und 350 qm geteilt. Beide Studios werden aus dem Technikbestand des LAB grundständig mit Licht und Tontechnik ausgestattet. Das 90 qm große Foyer, ein heller Raum im Eingangsbereich des Frankfurt LAB, wird für das Residenzprogramm zu einem Atelier- und Aufenthaltsraum umgewandelt, hier stehen den Künstlerinnen und Künstlern Schreibtische und Platz zur Vorbereitung zur Verfügung. Ein Küche, Garderoben und Duschen gehören darüber hinaus zur räumlichen Ausstattung des Frankfurt LAB. Den Künstlerinnen und Künstlern stehen über das feste Personal des Frankfurt LAB hinaus jeweils zwei Technikerschichten von freien Technikern für eine Anpassung des technischen Setups zur Verfügung.

MINIATURENMit dem Residenzprogramm erprobt das Frankfurt LAB ein neues Format. Im Rahmen von Miniaturen gibt es an einem Abend mehreren Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit, eine Arbeit en miniature zu zeigen: als szenische Skizze eines größeren Zusammenhangs, als Bewegungsstudie, die auf eine größere Anzahl von Tänzern hin konzipiert ist, als Vortrag, der eine vergangene oder zukünftige Arbeit skizziert, als verkleinerte Rauminstallation, die das Potential eines räumlichen Settings auslotet. Die Miniatur kann sich dabei auf eine vergangene, zukünftige oder völlig fiktive Arbeit beziehen. Miniaturen dient so einerseits der Vorstellung und Erprobung von künstlerischen Ansätzen, soll aber gleichzeitig eine Anregung sein, an einem kleinen und auch zeitlich kompakten Format zu arbeiten. Die Verkleinerung ins Modellhafte ermöglicht es den Künstlerinnen und Künstlern innerhalb eines künstlerischen Rahmens, eine reflektierende Haltung gegenüber ihrer Arbeit einzunehmen, und stellt so einen uns angemessen erscheinenden Weg dar, Arbeitsergebnisse der Residenzen einer interessierten Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Teilnahme an Miniaturen ist für die Residentinnen und Residenten jedoch nicht verpflichtend und steht auch Studierenden der Hochschulen offen.

   
Das Residenzprogramm des Frankfurt LAB wird ermöglicht durch den Kulturfonds Frankfurt RheinMain und das Land Hessen, sowie durch die BHF-Bank-Stiftung, die ALTANA Kulturstiftung, die Crespo Foundation, die Dr-Marschner-Stiftung und die Stiftung Polytechnische Gesellschaft.

 

 

ENGLISH VERSION
FRANKFURT LAB RESIDENCIES
The Frankfurt LAB is a rehearsal and performance space for experimental work in the performing arts and music with two seperate halls. Its’ partners Ensemble Modern, the Forsythe Company, Hessische Theaterakademie, Hochschule für Musik und darstellende Kunst, and Künstlerhaus Mousonturm all share the artistic responsibility for it.

In the spring of 2014 the Frankfurt LAB is putting a residency out for tender for the first time. The residency is meant for artists from every branch. It offers a month’s worth of time for research, prepare and progress of artistic work in one of the given rehearsal spaces. A residency means not only having a rehearsal space, but also technical equipment (as much as is available), basic technical assistance, as well as financial help for the needed material and a 700 Euro grant for each of a maximum of 3 people to a group. One can also agree on having part of the accommodation and travel expenses paid for.

The Frankfurt LAB will also offer a new way of presenting the results of a residency, called Miniaturen.

4 groups will be awarded a residency 2014. 2 of these groups will share the big rehearsal hall at a time. This is possible by dividing the hall, leaving about 250 square meters per studio. Furthermore there will be work space installed in the lounge of Frankfurt LAB.

   
APPLICATION
The application should illustrate the artistic intention and the question, which the artist wants to work with in the time they have in Frankfurt LAB (max. 3 pages). There must also be a motivational letter to clarify the present need for the residency in the group or due to a certain point in a career (max. 1 page). The application should also contain curriculum vitae of every member of the group and an example of a late project done by the group. All documents including the application form (download on www.frankfurt-lab.de/aktuelles/detail/ausschreibung_residenzprogramm.html) must be sent via email and all added media which can not be send per mail must be made available for the jury online. The decisions for or against applications will be made by one representative of the partner institutions and an external expert on the matter.

Application deadline on February 23rd 2014

Please send any further questions, as well as your application to: residencies@frankfurt-lab.de

The applicants will be informed about the juries’ decision on March 15th 2014.

Residence phases 2014:
April 08th - May 8th & August 6th - September 6th


FRANKFURT LAB
At the end of 2009 through the initiative of the Ensemble Modern, the Forsythe Company, the Künstlerhaus Mousonturm, the Hochschule für Musik und darstellende Kunst and the Hessische Theaterakademie the charitable location Frankfurt LAB was funded. Since then the association has been running 2 halls of 900 square meters in total on the space Kommunikationsfabrik in Frankfurt's Gallusviertel. It is shared by the partners equally. An ideal rehearsal space and performance venue was created - in the Frankfurt LAB artists are presented with rehearsal time and space in an unconventional dimension, they are able to create new pieces and forms of performance and work experimentally and openly in the laboratory. The Frankfurt LAB offers space for pieces which would not be realised in the constraints of an ordinary theatre hall.

The responsibility for its artistic profile lies in the hands of the five partner institutions and their technical supervisors. The Frankfurt LAB itself has a staff of three - two permanent positions and a voluntary social year. Other than the help of the permanent staff, the artists are offered two shifts to work with technicians to optimize their technical setup.

The production hall, hall 1, is the larger of both halls, 652 square meters in total, and is equipped with a stage floor and a lighting rig. The walls are in a light colour, but with an all-round curtain system the hall can be transformed into a black box. The hall also has a movable and individually adjustable sitting tribune. The technical basic equipment of the hall includes video technique as well as lighting and audio equipment.

The hall will be separated in the middle by a curtain, creating two studios (250 and 350 square meters) for the time of the residency. Both studios will be equipped thoroughly with lighting and audio for the rehearsing groups. The lounge (90 square meters) is a light room by the entrance of the Frankfurt LAB. It will be transformed into an atelier/common room, where artists will be able to work at desks. A kitchen, changing rooms and showers are further spatial features of the Frankfurt LAB.

MINIATURENAdding to the residency, the Frankfurt LAB is working on a new format of presentation. With Miniaturen the artists have the chance to present their work "en miniature": as a scenic drawing of a bigger context, as a motion study, which's concept was written for a larger amount of dancers, as a speech about past or future works, as a room installation showing the potential of another setting. The Miniatur can refer to past, future or works never to be done. On the one hand Miniatur is a form of imagining and rehearsing artistic approaches, while on the other hand it is a stimulus to work in a small and compact time frame. Making the works small enables the artists to reach a reflective attitude towards their work, which – in our opinion – is a very adequate way of presenting work to an interested public. Participating in these Miniaturen presentations is voluntary and open to both residents and students of the universities with which the Frankfurt LAB cooperates.

Frankfurt LAB's residency is made possible by the Kulturfonds RheinMain and the Land Hessen, as well as the BHF-Bank-Stiftung, the ALTANA Kulturstiftung, the Crespo Foundation, the Dr-Marschner-Stiftung and the Stiftung Polytechnische Gesellschaft.

Juni 2014
M
D
M
D
F
S
S
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
2122
23
24
25
26
27
28
29
30
Juli 2014
M
D
M
D
F
S
S
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
August 2014
>
M
D
M
D
F
S
S
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31